Die Opern von Mozart - ein Opernführer: ein Überblick
- peter
- 28. Juni
- 10 Min. Lesezeit

Die Opern von Mozart eine Video-Doku:
Keine Musik-Gattung lag Mozart mehr am Herzen als die Oper.
Vergleicht man zwei Meisterwerke aus der Oper und der Sinfonie, wie beispielsweise die Jupitersinfonie und Le nozze di Figaro, erkennt bei aller Meisterschaft wieviel mehr Mozart in der Oper ausdrücken konnte.
Zum einen fühlte er sich durch die menschlichen Gefühle auf Höchste inspiriert, noch wichtiger war, dass der Theatermensch Mozart ein hervorragender Psychologe war und so - wie kein anderer Komponist vor ihm und nach ihm - so viele vollendete Rollenportraits erschuf.
Die Opern von Mozart - ein Opernführer
KOMPONIST: Wolfgang Amadeus Mozart
Einführung
Bastien und Bastienne
Welches Werk genau als erste Oper Mozart vorangestellt werden soll ist umstritten, gewisse Theater Werke waren dem Oratorium näher als dem Singspiel. Wir starten an dieser Stelle Mozarts Opernwerk mit Bastien und Bastienne, einem Werk, welches er im Alter von 12 Jahren schrieb.
Das Werk handelt von einer Liebesgeschichte eines jugendlichen Paars von Schäfern. Mozart hat es in schlichter, charmanter Musik gehalten, damit es von Jugendlichen aufgeführt werden konnte. Es verzichtet aus diesem Grund beispielsweise auf virtuose Koloraturen.
Ich geh jetzt auf die Weide
La finta semplice
La finta semplice entstand beinahe zeitgleich mit Bastien und Bastienne geschrieben. Das abendfüllende Werk übertrifft dieses in Umfang und Anspruch wesentlich.
Zur Komposition angeregt hatte ihn der Sohn der Kaiserin, der spätere Kaiser Joseph II. Allerdings musste der 12-jährige Mozart sich mit einem schwierigen Libretto herumschlagen. Die groteske Handlung im Stile der Commedia dell arte bot Mozart wenig Inspiration.
Trotzdem gelang es ihm immer wieder schöne Momente hinzuzaubern, wie zum Beispiel die Einleitung zu Rosinas Arie Amoretti, che ascosi qui siete.
Schon in diesem frühen Werk zeigte sich Mozart als erstaunlich geschickter musikalischer Psychologe. Jeder der sieben Hauptcharaktere erhält eine eigene, unverwechselbare musikalische Identität.
Mozart schrieb das Werk für das Wiener Hoftheater und Leopold wollte so Wolfgang Amadeus´ Entwicklung vom Kinderkomponist zum jugendlichen, aber gereiften Musiker präsentieren . Er weckte so den Neid der arrivierten Künstler, die sich nun ins Zeug legten und mittels einer Hofintrige eine Aufführung am Wiener Hoftheater verhindern konnten.
Der Sohn der Kaiserin musste machtlos zusehen. Ihm waren die Hände gebunden da das Theater verpachtet war. Die Erstaufführung fand schliesslich in Salzburg statt.
Mitridate re di Ponto
Wolfgang Amadeus war dreizehn als er und sein Vater im Winter zu ihrer ersten Italienreise aufbrachen. Im Januar kamen die beiden in Mailand an. Nach den Strapazen der Überquerung des Brenners bei Schnee und Kälte hofften die beiden auf einen lukrativen Auftrag der adligen Kreisen in Mailand.
Bald traf der ersehnte Auftrag ein und die Mozarts erhielten ein Libretto zur Vertonung der Oper «Mitridate re di Ponto».
9 Monate später kehrten Vater und Sohn mit der fertigen Oper nach Mailand zurück.
Die Premiere am 26. Dezember 1770 wurde ein grosser Erfolg. „Viva il Maestrino" riefen die begeisterten Mailänder dem 14-jährigen zu, der selbst das 70-köpfige Ensemble in den ersten drei Aufführungen leitete. Anschliessend gab es insgesamt 23 ausverkaufte Aufführungen.
Mozarts Feuer der Inspiration wurde durch ein gelungenes Libretto angefacht, und vielleicht zum ersten Mal schrieb er eine seiner unnachahmlichenen Zusammenspiele von Sänger und Instrumental-Solisten. Hören wir die Arie der Sifare mit der wunderschönen Begleitung des Horns.
Lucio Silla
Nach zwei weiteren Gelegenheitswerken, Il sogno di Scipione und Ascanio in Alba schrieb Mozart seinen zweiten Beitrag zur Opera seria.
Der Erfolg von Mitridate hatte Mozarts Ruf als Komponist so gefestigt, dass er für Lucio Silla mit den führenden Sängern arbeiten konnte. Besonders der Kastrat Rauzzini hatte es ihm angetan, der mit seinem grossen Stimmumfang beeindruckte (l tenero momento)
Mozart hatte in Mailand wenige Tage Zeit, um den Hauptdarstellern ihre Arie an ihre Stimmen anzupassen.
Auch die Sopranistin De Amicis war von allererster Güte, Sie zählte zu den führenden Sängerinnen ihrer Zeit, und sie war europaweit bekannt für ihre brillanten Koloraturen bis ins hohe E (Parto, m'affretto)
Zu den Höhepunkten gehört die Friedhofsszene wo Giunia um ihren toten Vater trauert (O del padre ombra diletta)
La finta giardiniera / Il re pastore / Zaide
Mit Lucio Silla endeten Mozarts Italien-Jahre. Er nahm nun seinen Hofdienst in Salzburg auf und es begannen seine bleiernen Jahre als Hofmusiker, immer wieder unterbrochen durch die verzweifelter Suche nach einer geeigneten Stelle.
Diese führten ihn bis nach Paris, wo er unter anderem die Reform-Opern Glucks sah. Die drei Theaterwerke dieser Jahre La finta giardiniera, Il re pastore und Zaide sind vielleicht etwas weniger inspirierter als die 3 italienischen Opern, doch gelegentlich blitzt Mozarts himmlisches Genie auf (Ruhe sanft, Zaide).
Idomeneo
Neun Jahre nach Lucio Silla schrieb Mozart wieder eine Opera seria. Den Auftrag erhielt er vom Münchner Kurfürsten Karl Theodor, den er bereits aus seiner Zeit in Mannheim kannte. Als Karl Theodor seine Residenz nach München verlegte, brachte er das berühmte Hoforchester und die besten Sänger gleich mit – darunter auch Aloysia Weber, Mozarts erste Liebe und die Schwester seiner späteren Frau Konstanze.
Als Vorbild dienten Mozart die Reformopern Glucks, die er bewunderte. Mozart erkannte aber auch deren starre Form. Um der Oper Leben einzuhauchen, übernahm er deshalb neue, gattungsfremde Elemente – vor allem die vielen Ensembles, denn Quartette und Trios waren eigentlich der Opera buffa vorbehalten.
Das Quartett des Idomeneo gehört zu den Gipfelwerken Mozarts. Die gegenlaufenden Gefühle der vier Personen wurden in diesem Quartett virtuos zusammengeführt. Mozart soll im Sterbebett gegenüber seiner Frau Konstanze den Wunsch geäussert haben, dieses Quartett noch einmal zu hören (Andro romingo)-
Mozart wusste um die Virtuosität des Orchesters und schrieb den schwierigsten Orchesterpart, der bis dato für ein Opernwerk geschrieben wurde. Hören wir die Sturmszene aus dem ersten Akt. In den Streichern hört man den Sturm toben und in den Flöten pfeift der Wind. Zu dieser Sturmszene hat Mozart einen schönen Chor-Effekt komponiert: ein größerer Chor auf der Szene und ein kleinerer Chor hinter den Kulissen antworten sich kanonartig und kreieren so einen Stereophonie-Effekt. Pietà, numi, pietà
Mozart Meisterschaft hören wir auch in elegischen Partien. Im wogenden 6/8 Takt besingt der Chor die heitere Stille des Meeres. Verführerisch, im Stile einer Sirene hören wir die glückliche Elettra, ein wahrlich himmlisches Stück! Sidonie sponde … placido è il mar
Mozart verbrachte die Monaten der Fertigstellung der Komposition in München, und er verbrachte viel Zeit mit dem väterlichen, 66-jährigen Raaf, dem damals berühmten Tenor der Uraufführung.
Mozart komponierte ihm viele «geschnittene Nudeln», wie er die Koloraturen nannte, darunter die revolutionäre Arie «Fuor del mar», die vielleicht so etwas wie die Geburt des romantischen Heldentenors bedeutete. Fuor del mar ho un mar nel seno
Die Entführung aus dem Serail
Mozart war 25-jährig, als er sich von seinem Vater und der Enge des Fürstentums löste und zog nach Wien. Sein Ziel war es als unabhängiger Musiker mit Kompositionen und Konzerten seinen Unterhalt zu verdienen.
Die Herzen der Wiener gewann er mit der Entführung aus dem Serail.
Die Entführung war ein Auftragswerk des Kaisers Joseph, der das deutsche Singspiel fördern wollte, um die Dominanz der Italienischen Oper in Wien zu brechen.
Zu den Highlights dieses Singspiels gehört die sogenannte «Martern-Arie» der Konstanze. Sie dauert 10 Minuten und ist eine der schwierigsten Arien der Opern-Literatur. Martern aller Arten
Der Belmonte ist die erste klassische Rolle für den Mozart-Tenor. Die sogenannte Baumeister Arie ist mit den vertrackten Koloraturstellen die Anspruchsvollste der vier Arien des Belmonte.
Ich baue ganz auf Deine Stärke
Der Osmin ist die erste komödiantische Glanzrolle Mozarts. Die schönste Stelle der Partie des Osmins ist die Arie, O, wie will ich triumphieren. Es ist ein Glanzstück für einen komödiantischen Bass mit großem Stimmumfang und einer sicheren Tiefe, welche den Sänger bis ins tiefe D führt. O, wie will ich triumphieren
Der Schauspieldirektor
Der Schauspieldirektor fällt in dieser Aufzählung etwas aus dem Rahmen. Eigentlich handelt es sich bei diesem Werk um einen gesprochener Einakter mit Musikeinlagen, welche insgesamt kaum mehr als 20 Minuten betragen. Es ist ein charmantes Gelegenheitswerk mit schöner Musik, darunter das Terzett der zwei zickigen Primadonnen. Ich bin die Schauspielerin, die man engagieren muss!
Le nozze di Figaro
Kein anderer Komponist jener Zeit wäre dazumal auf die aberwitzige Idee gekommen, für die kaiserliche Hofoper ausgerechnet Beaumarchais’ satirisch-bissige Gesellschaftskomödie vertonen zu wollen, dessen Aufführung in Wien verboten war.
Dass Mozart dieses Lustspiel 5 Jahre vor der französischen Revolution auf die Bühne bringen konnte, grenzt an ein Wunder.
Das Libretto stammt von Lorenzo Da Ponte, der an der Hofoper die Funktion als Hofpoetbekleidete. Die Handlung der Komödie ist irrwitzig kompliziert, obwohl da Ponte die Anzahl der Hauptpersonen von Beaumarchais´ Original von 16 auf 11 reduzierte.
Mozart hat daraus gleich fünf unsterbliche Rollenportraits erschaffen.
Am meisten fühlte Mozart mit den Frauenfiguren. Den Personen der Susanna, der Gräfin und der Hosenrolle des Cherubino komponierte er die gefühlvollsten, und unsterblichen Stellen dieses Meisterwerks. Allen voran der Gräfin, mit den beiden großartigen Arien «Porgi amor» und «Dove sono i bei momenti»
Zu den Highlights der Oper gehört zweifellos auch die sogenannte Rosenarie der Susanna
Deh, non vieni tardar
Mozart komponierte für „Le nozze di Figaro“ so viele Ohrwürmer, wie andere Komponisten in ihrem Leben, zu den unvergesslichen Melodien gehört Cherubinos Arie Voi, che sapete
Voi, che sapete
Für viele gehört das Duett der Gräfin und Susanna zu den schönsten Stellen der gesamten Opernliteratur, wo die Stimmen der Beiden aufs Vollendetste verschmelzen.
Che soave zeffiretto.
Don Giovanni
Mozarts grössten Erfolge wurden ihm nicht in Wien zuteil, sondern im 300 Kilometer entfernten Prag, wo Mozart 1787 mit der Uraufführung des Don Giovanni einen der grössten Triumphe seiner Karriere feiern durfte.
Mozart und da Ponte setzen nach Le nozze di Figaro einen drauf und schufen sogar sechs unsterbliche Rollenportraits.
Um das Resultat zu beschreiben, was aus der Zusammenarbeit Da Pontes und Mozarts wurde, darf man nicht an Superlativen sparen.
Hören wir beispielsweise wie Mozart die Künste des galanten Verführers Don Giovanni musikalisch hinreissend beschreibt: La ci darem la mano
Ihm stand in dieser Szene das bauernschlaue Bauernmädchen Zerlina gegenüber, die ihrerseits ihren Masetto mit magischen Liebeslieder an der Nase herumführt: Batti batti o bel Masetto
Don Giovanni ist ein Mörder und ein Verführer, doch er hat auch einen großen Appetit fürs Leben, was Mozart mit dem vorwärtsdrängenden Puls und den schnellen Noten des folgenden Stücks unnachahmlich komponiert hat. Fin´chan del vino
Als Freimaurer und ehemaliger Leibeigener des Salzburger Regenten war Mozart der Standesunterschied ein Leben lang ein Dorn im Auge.
Mozart spricht in dieser Oper vieles nicht aus, sondern man findet es zwischen den Zeilen. Beispielsweise, dass die Rolle des Dieners Leporello gleich groß ist wie die seines aristokratischen Herrn, und dass beide dasselbe Stimmfach haben. Wir hören seine Register Arie, wo der Diener Leporello von kichernden Flöten begleitet, aus dem Register der Eroberungen seines Herrn vorliest. Madamina, il catalogo è questo
Auch der noblen Donna Anna schenkt Mozart eine himmlische Melodie. Non mi dir
Mozart erfand für seine Oper einen Stimmtypus, den wir heute Mozart Tenor nennen. Dieser braucht einen endlos langen Atem, Koloraturfähigkeiten und die Fähigkeit große Tonsprünge zu bewältigen. Alles Ingredienzen, die auch gestandene Sänger zum Schwitzen bringen. Il mio tesoro
Bleibt zum Schlus das Mysterium des steinernen Gast: Kurz nachdem Mozart den Kompositionsauftrag für Don Giovanni aus Prag bekommen hatte, ereignete sich die Katastrophe des Todes seines Vaters. Mozart war erschüttert.
Daraus kristallisierte sich der Gedanke, dass Mozart seinen Vater und Übervater im steinernen Gast verewigte. Tatsächlich hat sich Mozart nie zu einem möglichen biografischen Hintergrund dieser Figur geäußert und so bleibt diese These Spekulation.
Cosi fan tutte
Cosi fan tutte ist eine Komödie über ein niederträchtiges Spiel. Und Mozart schüttete seine zärtlichsten Melodien darüber aus. Als Mozart «Cosi fan tutte» schrieb, war er wirtschaftlich am Boden. Er schrieb diese Oper in unglaublichen 2 Monaten in seinem letzten Lebensjahr, um rasch Geld in seine leere Kasse zu bekommen
Keine andere Oper Mozarts bietet so viele Ensemble-Stücke wie «Cosi fan tutte», es sind 13 Stück an der Zahl.
Das Terzett Soave sia il vento gehört zu den absolut größten Vokalstücken Mozarts, er entrückt uns in eine überirdische Welt. Mozart begleitet die drei Stimmen mit gedämpften Violinen, die sanfte Wellen imitieren. Dazu begleiten die leisen Pizzicati der tiefen Streicher und eine lang geschwungene Linie der Bratschein die schöne Melodie, die die Ruhe der Landschaft zeichnet. Soave sia il vento
Wie bei allen späteren Opern Mozarts ist die Orchesterbehandlung virtuos, besonders die Bläser werden ungemein vielfältig eingesetzt und erzeugen großartige Farben. Mozart verwendet bei einem Stück sogar ein reines Bläserensemble. «Secondate, aurette amiche»
Das Duett von Fiordiligi und Ferrando hat in der Oper eine herausgehobene Stellung. Wir treffen Fiordiligi zuerst in Gedanken an. Sie ist in Vorfreude auf das baldige Wiedersehen mit ihrem Verlobten. Ihre Arie wird plötzlich durch Ferrando unterbrochen, der ihre Melodie aufnimmt und dann ihr eine langsame, romantische Liebeserklärung macht.
Begleitet von einer romantischen Oboen Kantilene ist es um di tugendhafte Fiordiligi geschehen, dreimal wiederholt sie «Giusto ciel!», mit einem Crescendo des Orchesters ruft sie «Crudel!», und nach einer schmachtenden Oboen Passage ruft sie «Fa’ di me quel che ti par» («Mach mit mir, was Du willst»). Fra gli amplessi
La clemenza di Tito
Mozart hatte die Zauberflöte im Frühsommer seines Todesjahres begonnen. Er bekam kurzfristig ein Kompositionsauftrag für eine Opera seria in Prag und unterbrach die Arbeiten an der Zauberflöte und musste innert kurzer Zeit «La clemenza di Tito» schreiben. Einen guten Anteil schrieb er ihm Reisewagen auf der Reise nach Prag.
Er inszenierte sie persönlich im Ständetheater, doch der Titus bleibt seit seiner Uraufführung im Schatten seiner grossen, benachbarten Opern. Es blieb das weniger geliebt Kind, die Kaiserin nannte das auf einer schmutzigen Handlung basierende Werk gar eine „porcheria tedesca“, eine deutsche Schweinerei, ihr war im Angesicht der französischen Revolution offensichtlich die Contenance abhanden gekommen.
Am schillerndsten ist die Rolle der Vitellia, zu Zeiten Mozarts eine Kastratenrolle. Eine Figur hin und her gerissen zwischen Zärtlichkeit, Sehnsucht, Selbsthass und Verzweiflung.
Die Zauberflöte
Es ist unfassbar, dass Mozart die Zauberflöte im Schatten seines Todes geschrieben hat. Nie war seine Inspiration grösser und es ist fantastisch wie er volkstümliche Lieder neben schwersten Koloraturarien gesetzt hat.
Mozart war 7 Jahre zuvor einer Wiener Loge der Freimaurer beigetreten identifizierte sich mit der von der Aufklärung geprägten Botschaft der Freimaurer, bei der der Mensch einen Läuterungsprozess durchzugehen hat, bei dem das Licht (Sarastro) das Dunkle besiegt (Königin der Nacht). Wir finden viele Zeichen der Freimaurer in diesem Werk. Gleich zu Beginn hören wir als Eröffnungsfanfare die drei berühmten Akkorde.
Papageno ist eine Märchenfigur, halb Vogel halb Mensch. Er steht für den einfachen Mann aus dem Volk. Alles an ihm ist volkstümlich, seine Musik ist stets in der «einfachen» Tonart G-Dur komponiert. Der Vogelfänger bin ich ja
Tamino ist eine Figur der grossen Oper, eine weitere der grossen Rollen für Mozart Tenöre. Tamino hat sich in Pamina, die Tochter der Königin der Nacht verliebt. Dies Bildnis ist wunderschön
Die Königin erscheint heimlich in der Tempelanlage und erzählt Pamina, dass ihr verstorbener Mann dem Priester Sarastro den Sonnenkreis übergeben habe und er damit die Macht erhalten habe. Sie fordert ihre Tochter auf Sarastro umzubringen und ihm den Sonnenkreis zu entwenden.
Die darauf folgende Arie wird oft als «Rache Arie» bezeichnet. Sie ist mit mörderischen Schwierigkeiten gespickt und führt die Stimme in die äußersten Regionen des Stimmbereichs. Bei dem hohen Ton F handelt es sich um den höchsten Ton, der im Opern Repertoire gesetzt wurde.
Doch Pamina ist vom Plan ihrer Mutter abgestossen und wendet sich an Sarastro. Sarastro verspricht ihr, sich nicht an ihrer Mutter zu rächen. In diesen heil’gen Hallen
Ein Happy end gibt es nicht nur für Pamina und Tamino, auch Papageno hat seine Papagena gefunden. Pa-Pa-Pa-Papagena
Die Opern von Mozart




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