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Norma von Vincenzo Bellini- ein Opernführer: Handlung, Musik, Wissenswertes

  • peter
  • 28. Juni
  • 9 Min. Lesezeit
Biografie Johann Sebastian Bach

Norma ist eine wirkungsvolle Oper, die im heroischen Geist ihrer Zeit geschrieben wurde. Eine Geschichte voller Leidenschaften und mit einem tragischen Ende. Was «Lucia di Lammermoor» für Donizetti ist, ist «Norma» für Bellini, es ist sein Signatur-Werk und vielleicht das größte Werk der Belcanto-Ära.




 


Norma von Vincenzo Bellini



Norma ist eine wirkungsvolle Oper, die im heroischen Geist ihrer Zeit geschrieben wurde. Eine Geschichte voller Leidenschaften und mit einem tragischen Ende. Was «Lucia di Lammermoor» für Donizetti ist, ist «Norma» für Bellini, es ist sein Signatur-Werk und vielleicht das größte Werk der Belcanto-Ära.


URAUFFÜHRUNG: Mailand, 1831, LIBRETTO: Felice Romani, basierend auf der Tragödie von Soumet.

DIE HAUPT PERSONEN: Oroveso, Oberhaupt der Druiden (Bass) - Norma, Priesterin der Druiden und Tochter Orovesos (Sopran) - Adalgisa, junge Priesterin der Druiden (Sopran) - Clotilde, Vertraute von Norma (Mezzosopran) - Pollione, Prokonsul der Römer in Gallien (Tenor)

AUFNAHME EMPFEHLUNG: EMI, Maria Callas, Giulietta Simionato und Mario del Monaco unter der Leitung von Antonino Votto und dem Orchester und Chor der Scala di Milano.


Handlung


1. AKT: Im Wald der Druiden. Eine heilige Zeremonie ist im Gange. Die Seherin Norma wird diese Nacht die heiligen Misteln schneiden und den Willen des Gottes Irminsul verkünden. Feierlich marschieren die gallischen Krieger auf. (Ouvertüre) Oroveso, der oberste Druide und Vater Normas eröffnet den Ritus.


Er und die Druiden hoffen, dass das Orakel einen Aufstand gegen die römische Besatzungsmacht prophezeien wird. (Ite sul colle) Pollione, der Prokonsul der römischen Besatzungsmacht, ist in Begleitung des Zenturios Flavione im Wald. Pollione hat heimlich zwei Kinder mit Norma gezeugt, die so als Priesterin ihr Keuschheitsgelübde gebrochen hat. Seit einiger Zeit hat er eine heimliche Beziehung mit der jüngeren Adalgisa.


Jetzt wurde er nach Rom zurückberufen und sucht sie auf, um sie mitzunehmen. Er erzählt Flavione von seinem Traum, in dem Norma an ihm Rache nahm. (Meco all altar del venere … Me protegge) Norma und die Priesterinnen marschieren feierlich auf. Sie erklärt, dass die Zeit für einen Aufstand noch nicht reif sei, denn ein Krieg sei noch nicht zu gewinnen. Für die Befragung des Gottes schneidet sie die Misteln. Im Licht des hellen Vollmonds fleht Norma die Mondgöttin um Frieden an. (Casta Diva)


Norma befindet sich in ihrem abgelegenen Haus, wo ihre Vertraute Clothilde die beiden Kinder von Norma und Pollione aufzieht. Norma hat erfahren, dass Pollione nach Rom zurückgerufen wurde. Adalgisa besucht sie überraschend.

Sie gesteht Norma die Liebe zu einem Mann und will, dass Norma sie von ihrem Keuschheitsgelübde befreit. Norma erinnert sich an ihre eigene Situation als sie verliebt war und folgt ihrer Bitte. (Oh rimembranza. Io fui cosi rapita)


Norma ist im Zwiespalt. Sie will loyal sein und die Gallier zum Krieg rufen, falls der Gott dies befiehlt, doch niemand weiß von ihrer Liebe zu Pollione, dem Anführer der Römer. (Ah bello a me ritorno) In diesem Moment tritt er ins Zimmer.


Als Norma erkennt, dass Pollione der Geliebte Adalgisas ist, enthüllt sie Adalgisa ihr Geheimnis. Beide Frauen sind unter Schock. Pollione bekennt sich zu Adalgisa, doch diese will von Pollione nichts mehr wissen. Norma bebt, sie wird zum Altar gerufen und schwört, blind vor Wut, sich an Pollione zu rächen. Pollione muss das Haus allein verlassen. (Perfido! Vanne si, mi lascia indegno)


2. AKT: Es ist morgen im Hause Normas. Die Kinder schlafen. Norma nähert sich ihnen mit einem Doch in der Hand. Sie vermag sie nicht zu töten, die Mutterliebe obsiegt. (I figli uccido, teneri teneri figli) Sie lässt nach Adalgisa rufen und schlägt ihr vor, dass sie mit den Kindern ins römische Lager gehen soll, um mit ihnen und Pollione nach Rom zu gehen.


Doch Adalgisa weigert sich, stattdessen will sie zu Pollione gehen und ihn bitten, sich wieder mit Norma zu versöhnen. (Mira, o Norma) Beide Frauen sind tief bewegt und schwören ihre Freundschaft. (Si fino all’ore estreme)



3. AKT: Die gallischen Krieger sind im Wald versammelt. Doch Oroveso muss die Krieger vertrösten. Noch hat Norma keine Signale vom Himmel erhalten. Mittlerweile hat diese erfahren, dass Adalgisas Versuch vergebens war. Im Gegenteil, Pollione hat sogar geschworen Adalgisa aus dem Tempel zu rauben.


Norma bebt vor Zorn und schlägt den Schild, das Zeichen für den Krieg. Das Ritual des Krieges verlangt nach einem Opfer. Da erfolgt die Meldung, dass ein Römer beim Versuch in den Tempel einzudringen gefasst wurde. Er wird hergebracht. Der Gefangene ist Pollione. Norma verlangt, dass er durch sie geopfert wird.


Doch sie zögert. Sie verlangt mit ihm allein gelassen zu werden, wo sie von ihm fordert, von Adalgisa zu lassen. Doch Pollione ist dazu nicht bereit. Norma droht, Adalgisa auf den Scheiterhaufen zu bringen. (In mia man alfin tu sei) Sie weidet sich am Schmerz des Pollione. Sie lässt die Gallier zurückkommen und verkündet, dass ein weiteres Opfer auf dem Scheiterhaufen enden soll.


Es ist eine Priesterin, die ihren Keuschheitseid gebrochen habe. Doch sie nennt nicht Adalgisas Namen, sondern bezichtigt sich selbst. Bewegt erkennt Pollione die Größe von Norma und verspürt wieder die verlorengeglaubte Liebe. Er ist nun bereit mit ihr zu sterben. Norma bittet ihren Vater für ihre Kinder zu sorgen. Angewidert weigert er sich. Norma appelliert an sein Herz und er verspricht es ihr. Gemeinsam besteigen Pollione und Norma den Scheiterhaufen. (Deh, non volerli vittime!)


Kommentar


Eine künstlerische Symbiose: Dank seines Erfolges mit der Oper «I Capuleti e Montecchi» am venezianischen Teatro La Fenice, bekam Bellini von der Direktion der Scala (die auch das Fenice leiteten) den Auftrag zwei Opern für die 1831/32 Saison zu schreiben.

Für die Hauptrolle der ersten Oper, der Norma, war Giuditta Pasta vorgesehen, die kurz zuvor als Armina in Bellinis Sonnambula geglänzt hatte und ihren ersten Vertrag mit der Scala bekam. Sie wurde für Bellinis Kompositionsarbeit zu einer wichtigen Referenz und er schrieb ihr, er habe diese Rolle «per vostro carattere enciclopedico» konzipiert.


Norma eine Rolle für die grossen Diven: Norma wirkt am besten, wenn sie von ganz großen Opernstimmen gesungen wird. Es ist vielleicht die Partie des dramatischen Belcantos. Neben sich verträgt diese Partie keine mittelmäßige Adalgisa oder Pollione, was die Besetzung dieser Oper zum Albtraum macht. So war die Besetzung der Uraufführung 1831 mit zwei der ganz großen Soprane der Operngeschichte besetzt.

Giuditta Pasta war die erste Norma und Giulia Grisi die erste Adalgisa. In der Operngeschichte brillierten später dann Maria Malibran, Jenny Lind, Rosa Ponselle, Joan Sutherland und natürlich Maria Callas in der Rolle der Norma.


Maria Callas' Norma: An dieser Stelle muss über die Bedeutung von Maria Callas’ Norma gesprochen werden. Toscanini war der Meinung, dass es aufgrund der vielen Anforderungen an die Rolle unmöglich sei, die Norma adäquat zu besetzen.

Wenn im Zeitalter der Aufnahme einer Person dies gelungen ist, war es Maria Callas. Noch wichtiger: ihre Interpretation war es, die das Belcanto Repertoire wieder in Mode brachte. Die auf ihre folgende Renaissance der Werke von Bellini und Donizetti wäre ohne sie nicht denkbar gewesen, und Norma ist der bedeutendste Titel dieses Repertoires.


Eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Librettisten Felice Romani: Ein Lob gehört dem Texter Romani, der inspirierende Verse für diese Oper dichtete. Romani war der begehrteste Librettist seiner Zeit. Zwischen ihm, dem 15 Jahre älteren Librettisten, und Bellini entstand schon früh eine Freundschaft, die der Zusammenarbeit förderlich war. Romani schrieb insgesamt sieben Opernlibretti für Bellini in einer sechsjährigen Zeitspanne und war damit eine wichtige literarische Bezugsperson für den frühreifen und produktiven Komponisten.


Die Pleite der Uraufführung: Die Uraufführung an der Mailänder Scala war ein Fiasko. Die Leistung soll darunter gelitten haben, dass die Sänger von der Probenarbeit erschöpft waren Bellini beklagte zudem eine feindliche Claque. Romantische Verschwörungstheorien sprachen sogar von einer bezahlten Intrige durch eine verflossene Liebhaberin Bellinis, der russischen Gräfin Samoylov, die zu dieser Zeit mit einem Konkurrenten Bellinis liiert gewesen sein soll. Wahrscheinlich war das Publikum einfach von der Neuartigkeit der Oper überrascht. Schon die zweite Aufführung brachte den Durchbruch und das Stück wurde in derselben Spielzeit der Scala noch weitere einunddreissig Mal gespielt. Sie trat rasch ihren Siegeszug über ganz Europa an und wurde bereits acht Jahre später in New York aufgeführt.


Die Rolle des Chors: Die musikalische Spannbreite von kriegerischen Szenen bis zu religiösen Zeremonien und vielen dramatischen Begleitungen zeigt die Bedeutung auf, die Bellini dem Chor zugewiesen hat. Davon zeugen nicht nur die vielen eigenständigen Chor-Nummern, sondern er hat auch in vielen Solisten-Passagen szenische und musikalische Funktionen.



Die schönsten Stellen


Ouvertüre: Die Ouvertüre ist ein einfaches, aber effektives Stück, dem Bellini mit seiner Melodiekunst glänzende Schönheit verleiht.


Ite sul colle: Oroveso bleibt während der ganzen Oper aus szenischer Hinsicht eher blass. Er braucht nicht viel mehr zu tun als ernst dreinzublicken. Musikalisch hat Bellini aber für den Bass eine sehr schöne Partie geschrieben. Diese Szene erinnert sehr an die zehn Jahre später entstandene Szene aus Nabucco, mit Zaccharia als Hohepriester der Juden.


Meco all altar del venere … Me protegge: Die Rolle des Pollione wird in Tenorkreisen als «B-Rolle» eingestuft. Zwar als eine Wichtige, aber die Figur des Pollione steht klar im Schatten der beiden Frauenrollen. Wir erfahren während der Oper auch nicht viel über den Charakter und die Beweggründe des Pollione, sodass die Rolle szenisch oberflächlich bleibt. Musikalisch verlangt die Rolle eine kräftige, gehaltvolle Tenorstimme. So wurde dieser Part gerne von den Sängern mit robusteren Stimmen wie Corelli oder del Monaco gesungen.


Casta Diva: Die Arie spielt in einer mondbeschienenen Nacht. Bellinis Orchester- Begleitung ist einfach, jedes Wort ist durch die Zurückhaltung der Orchestrierung verständlich und gibt der Bedeutung des Textes und damit dem Ritual der Druiden eine dramatische Bedeutung.

Die Arie wurde in enger Zusammenarbeit mit Giuditta Pasta, der Sängerin der Uraufführung geschrieben. Nicht weniger als neun Entwürfe soll Bellini geschrieben haben. Mit Pasta hatte er schon die Partie der Amina in «La sonnambula" entwickelt. Ursprünglich hat Bellini die Arie in G-Dur geschrieben.

Aber die Pasta wünschte sie etwas tiefer. Sie wurde seither in der Regel in der F-Dur Variante (also einen Ton tiefer) gesungen. Bellini hat eine Begleitung mit einem fixen Begleit-Muster geschrieben. Ein wogender 12/8 Takt erlaubt der Singstimme die Freiheit des Rubatos, die Stimme schwebt über dem Orchester und die Sängerin kann so der Arie ihre Prägung geben. Verdi sprach von der «langen Melodie» Bellinis.

Man weiß, dass Bellinis Stil Frédéric Chopin inspiriert hat. Viele seiner Nocturnes sind exakt in dieser Art geschrieben. Casta Diva wurde zu einer der größten und bedeutendsten Arien des Belcantos. Die Kombination eines breitangelegten Crescendo und einer sich höherschraubenden Melodie bewegen den Hörer und ergeben zusammen mit dem Zauber der Mondnacht ein stimmiges und packendes Tongemälde.


Ah, bello a me ritorno: Die Arie «Ah, bello a me ritorno» hat Bellini aus seiner Oper «Bianca e Fernando» entnommen. Es ist eine anspruchsvolle, mit Koloraturen gespickte Nummer.


Oh rimembranza. Io fui cosi rapita : Es ist ein ergreifendes Duett der beiden Priesterinnen. Musikalisch besonders schön ist der a cappella Schluss der beiden Stimmen.


Perfido! Vanne si, mi lascia indegno: In Norma haben Verzierungen der Gesangsstimme nicht die Virtuosität als Ziel (wie bei Rossini), sondern sie sind Träger von Gefühlen. In diesem Abschnitt ist es der Zorn Normas. Interessanterweise sagte man Giuditta Pasta nach, dass sie ihre Fiorituren sparsam einsetzte und nur dort verwendete, wo sie einen dramatischen Zweck erfüllten.

Auch der Part von Pollione gehört aufgrund der schwierigen Verzierungen zu den anspruchsvollen Partien und erfordert eine stupende Singtechnik.


I figli uccido, teneri teneri figli: Die literarische Vorlage der Oper von Soumet sah an dieser Stelle ein Kindesmord vor. Doch Bellini und sein Librettist änderten den Handlungsstrang. Bellini hatte kein Hang zu Schauermärchen, wie viele der romantischen Komponisten und Zeitgenossen.

So verzichtete er ebenso auf eine Wahnsinnsszene, um den Schluss nicht noch mehr aufzublähen. Auch ohne den Mord ist es eine ergreifende Szene, nur wenige konnten Gefühle so meisterhaft in Töne setzen, wie der sizilianische Komponist.


Si fino all’ore estreme: Es ist ein schöner und schwungvoller Abschluss dieser großartigen Szene von Adalgisa und Norma.


In mia man alfin tu sei: Es handelt sich um ein packendes Duett.



Grosse Aufnahmen in YouTube


Casta Diva - Maria Callas: Hören Sie die berühmte Einspielung von Maria Callas aus der Gesamt-Aufnahme mit dem Dirigenten Votto (eine Live Aufnahme). Die Kantilene flutet, und das hohe B ist wunderschön gesungen.


Perfido! Vanne si, mi lascia indegno - Maria Callas / Giulietta Simionato / Mario del Monaco: Wir hören das große Terzett des Aktschlusses mit drei großartigen Stimmen in der Callas Aufnahme von 1954. Man höre das gleißende Feuerwerk der Callas ab 2.30. Es ist ein Ton wie ein glutvoller Pfeil, einzigartig wie nur Callas es konnte. Beim Zuhören kann man spüren, wie sie ihre Stimme förmlich verbrannte.


Mira, o Norma - Joan Sutherland / Marylin Horne: Hören Sie ein kongeniales Paar in der Aufnahme von Marylin Horne und Joan Sutherland (Telecast, 1970). John Steane der berühmte englische Kritiker meinte zu den beiden: «Die Partnerschaft von Horne und Sutherland ist die brillanteste in der Geschichte der Schallplatte.» Kesting meinte zu dieser Aufnahme: «In den Engführungen der Stimmen erleben wir eine Virtuosität, die nach dem Krieg ihresgleichen sucht.» Hören Sie beispielsweise den Schluss ab 5:14!


Mira, o Norma - Callas / Simionato: Dieselbe Szene ist ebenso fantastisch in der Votto Aufnahme mit Maria Callas und Giuliana Simionato zu hören. Aus dramatischer und musikalischer Sicht ist sie das Gegenstück zur Aufnahme von Horn und Sutherland, die Betonung liegt auf der Dramatik und weniger auf der Schönheit. Der Schluss ist elektrisierend, der Applaus frenetisch. Kesting ("Grosse Sänger") schreibt über diese Aufnahme: «Ein Höhepunkt bringt die Phrase ‘Ah si fa core, abbracciami’, wo Callas ein hohes C mit perfekter Attacke nimmt und in einem diminuendo verhauchen lässt – das Publikum, zunächst atemlos, atmet buchstäblich am Ende des Tons mit der Sängerin ein».


Deh, non volerli vittime!: Hören Sie die Aufnahme von Leyla Gencer. Ihre stimmliche Darstellung ist ungemein dramatisch und bewegend. Gencer war eine Zeitgenossin Callas’ und eine renommierte Spezialistin des Belcanto Repertoires, leider sie wurde von der Schallplattenindustrie weitgehend ignoriert.



3 Fun Facts


1. Normas Arie Casta Diva ist nicht nur der der Höhepunkte der Oper, sondern einer der großartigsten Opernstücke die je geschrieben wurde. Giuditta Pasta, die Norma der Uraufführung, weigerte sich zuerst die Arie zu singen. Bellini soll sieben Versionen dieser Arie entworfen haben, bis die Pasta ihr Einverständnis gab.


2. 1958 brach Maria Callas eine Römer Norma Vorstellung im Beisein des italienischen Staatspräsidenten ab. Diese Unpässlichkeit wurde zu einem der größten Theaterskandale hochstilisiert und fand während Wochen weltweit mediale Beachtung.


3. In der Tempelszene ruft Norma mit drei Schlägen auf einen Gong zum Krieg gegen die Römer auf. Die Sopranistin Shirley Verrett schlug in einer Aufführung den Gong so hart, dass er beim ersten abbrach. Die restlichen Schläge musste sie mit dem Stumpf schlagen. Therese Tietjens verlieh dieser Tätigkeit so viel Energie, dass sie beim Ausholen des Hammers sogar ihren Polliuto k.o. schlug.



Norma von Vincenzo Bellini

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