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FAQ
Wolfgang Amadeus Mozart
Johannes Brahms
Johann Sebastian Bach
Ludwig van Beethoven
Franz Schubert
Robert Schumann
Richard Wagner
Nein.Schon als kleiner Bube war er buchstäblich Gold wert. Als das sechs-jährige Wunderkind mit seinem Vater das Kaiserpaar in Wien besuchte, schenkte Maria-Theresia ihm nicht nur schöne Kleider, aus deren ihre Kinder entwachsen waren, sondern auch eine teure Schatulle mit satten 500 Gulden darin. Von da an hatte Vater Leopold Blut geleckt und die Familie Mozart besuchten während den nächsten 5 Jahren auf ihrer Europareise viele Fürstenhäuser. In den darauffolgenden Jahren in Salzburg war er angestellter Hofmusiker und er backte eher kleine Brötchen. Erst als er sich 25-jähriger in Wien selbstständig gemacht hatte, wurde er zum Großverdiener.Seine wichtigste Einnahmequelle waren die Auftritte. Mozart war ein begnadeter Interpret seiner Werke und er organisierte oft sogenannte Akademien, wo er auf eigene Rechnung Konzertabende organisierte. Eine erfolgreiche Akademie 1783 beispielsweise brachte ihm 1600 Gulden ein, also fast 80 tausend Franken, von denen er aber noch die Kosten für Saal und Orchester begleichen musste. An diesem lukrativen Abend war sogar der Kaiser anwesend, und der allein hatte über 100 Gulden Eintritt bezahlt, also gute 5000 Euro. Man schätzt, dass Mozart in seinen 10 Wiener Jahre durchschnittlich etwa 5.000 Gulden eigenommen hat. Das heißt, er verdiente sehr, sehr gut, sein Lohn war doppelt so hoch wie der eines hohen Beamten. Noch besser als im Geld verdienen war Mozart jedoch im Geld ausgeben. Besonders Kartenspiele, aber auch teure Kleider, üppiger Champagnerkonsum und teure Kutschen brachten seine Finanzen aus dem Lot. Er war ständig in Geldnot und pumpte unablässig Freunde an. Trotz seiner vielen Einnahmen bis zum Lebensende, hinterließ er seiner Frau Schulden von 3.000 Gulden. Sein Begräbnis dritter Klasse hat übrigens 8 Gulden und 56 Kreuzer gekostet.Mehr dazu in der Biografie von Mozart
Mozart war 1784 einer Wiener Loge beigetreten und wurde so Logenbruder von Emanuel Schikaneder. Mozart war ein aktiver Logenbruder und kannte deren Rituale. Er identifizierte sich mit der von der Aufklärung geprägten Botschaft der Freimaurer, wo der Mensch einen Läuterungsprozess durchzugehen hat. Er thematisiert es in der Zauberflöte bei dem das Licht (Sarastro) das Dunkle besiegt (Königin der Nacht). Die Moral des Schlusschors «Es siegte die Stärke und krönet zum Lohn, die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron» entspricht fast wörtlich einem Moraltext der Freimaurer. Um die Bedeutung dieses Thema zu unterstreichen hören wir gleich zu Beginn als Eröffnungsfanfare die drei berühmten Akkorde. Die Zahl "Drei" spielt in dieser Oper eine wichtige Rolle und wir werden des Öfteren auf diese im Freimaurertum bedeutsame Zahl zu sprechen kommen.Zur Biografie von Mozart (Text und Video)
Der steinerne Gast ist eine Rolle in Mozarts "Don Giovanni". Der steinerne Gast tritt als lebendgewordene Statue des Komturs auf, den Don Giovanni im ersten Akt getötet hatte. Im letzten Akt besucht der steinerne Gast Don Giovanni. Da dieser seine wüsten Taten nicht bereuen will, sorgt der dafür dass Don Giovanni stirbt und in die Hölle fahren muss.Der hypothetisches biografische Hintergrund:Kurz nachdem Mozart den Kompositionsauftrag für Don Giovanni aus Prag bekam, ereignete sich die Katastrophe des Todes seines Vaters. Mozart war erschüttert. Daraus kristallisierte sich der Gedanke, dass Mozart seinen Vater und Übervater im steinernen Gast verewigte. Tatsächlich hat sich Mozart nie zu einem möglichen biografischen Hintergrund dieser Figur geäußert und so bleibt diese These Spekulation.Mehr zur Biografie Mozarts (in Video und Text)
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