Fidelio von Ludwig van Beethoven- ein Opernführer: Handlung, Musik, Wissenswertes
- peter
- vor 1 Tag
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Kaum ein Werk beschäftigte Beethoven so hartnäckig wie seine einzige Oper. Erst mit der dritten Version erreichte sie ihre definitive Fassung. Beethoven schuf Szenen, die in die Operngeschichte eingingen und heute noch mit ihrer Kraft und Wahrhaftigkeit berühren.
Fidelio von Ludwig van Beethoven
Kaum ein Werk beschäftigte Beethoven so hartnäckig wie seine einzige Oper. Erst mit der dritten Version erreichte sie ihre definitive Fassung. Beethoven schuf Szenen, die in die Operngeschichte eingingen und heute noch mit ihrer Kraft und Wahrhaftigkeit berühren.
URAUFFÜHRUNG: Wien, 1804 LIBRETTO: Joseph Sonnleithner (1. Version) und Georg Friedrich Treitschke (2. Version), basierend auf Jean-Nicolas Bouilly‘s Drama «Léonore».
DIE HAUPT PERSONEN: Don Pizarro, Gouverneur des Staatsgefängnisses - Florestan, politischer Gefangener und Gegner von Don Pizarro - Leonore, seine Frau - Rocco, Kerkermeister - Marzelline, Roccos Tochter
AUFNAHME EMPFEHLUNG: EMI mit Christa Ludwig, Jon Vickers und Gottlob Frick unter der Leitung von Otto Klemperer und dem Philharmonia Chor und Orchester.
Handlung
1. AKT: (Ouvertüre) Im Staatsgefängnis von Sevilla. Der Kerkermeister Rocco lebt mit seiner Tochter Marzelline in der Dienstwohnung. Roccos Pförtner Joaquino ist verliebt in Marzelline, doch sie hat kein Gehör für den jungen Mann. (Jetzt Schätzchen) Sie denkt unaufhörlich an Fidelio, den neuen Gehilfen ihres Vaters. (O wär ich mit dir vereint) Fidelio ist in Tat und Wahrheit Leonore, die Ehefrau von Florestan, welcher seit zwei Jahren als politischer Gefangener im in diesem Gefängnis sitzt. Sie hat sich als Kerkergehilfe anstellen lassen, um ihren Mann zu befreien. Joaquino ist eifersüchtig, doch Marzellines Vater gefällt der tüchtige Gehilfe. (Mir ist so wunderbar) Für Rocco ist der Wohlstand die Basis des Eheglücks … (Hat man nicht auch Gold beineben) Rocco erlaubt Fidelio, ihn in den Hochsicherheitsteil des Gefängnisses zu begleiten, wo Leonore ihren Mann vermutet.
Pizarro, der Gouverneur des Staatsgefängnisses, hat seinen politischen Feind Florestan eigenmächtig in den Hochsicherheitsbereichs des Gefängnisses weggesperrt. Er ist in Panik geraten, weil der Minister eine Inspektion angekündigt hat und so den illegal inhaftierten Florestan entdecken würde. Er hat beschlossen, dass Florestan sterben muss und beauftragt Rocco den Gefangenen zu töten. Doch dieser weigert sich. Pizarro beauftragt Rocco ein Grab auszuheben, er werde den Mord selbst ausführen. (Jetzt, alter hat es Eile) Leonore hat das Gespräch mitgehört und muss sich nun beeilen. (Abscheulicher !... Komm, Hoffnung) In der Hoffnung Florestan zu erblicken, lässt sie die Gefangenen im Hof einen Spaziergang machen. Doch sie kann ihn nicht entdecken. (O welche Lust) Die Gefangenen werden in ihre Zellen zurückgebracht.
2. AKT: Florestan sitzt unter miserablen Bedingungen im Kerker. Er träumt von Leonore, die ihn als Engel erlösen wird. (Gott welch dunkel hier) Rocco nimmt Fidelio auf die Seite und erklärt ihm den Auftrag Pizarros. Die beiden treten zur Zelle Florestans. Als Rocco die Zelle aufschließt, erkennt Leonore ihren Mann und ist tiefbewegt. Florestan erkennt sie nicht und ist dankbar für das Stück Brot, das Leonore ihm reicht. Leonore und Rocco schaufeln das Grab. Als es fertig ist, ruft Rocco Pizarro.
Dieser erscheint mit einer Waffe in der Hand, um Florestan zu töten. Leonore wirft sich mit einer Pistole in der Hand dazwischen, bereit den Gouverneur zu töten. Da ertönt ein Trompetensignal, das die Ankunft des Ministers ankündigt. Pizarro hat verloren und flieht. (Er sterbe!) Florestan erkennt Leonore und sie fallen sich in die Arme. (O namenlose Freude) Der Minister schenkt den politischen Gefangenen die Freiheit. (Wer ein holdes Weib errungen)
Kommentar
Libretto: Nach einer Karriere als Pianovirtuose konnte sich Beethoven immer mehr auch als Komponist von größeren Werkformen hervortun. Mit der Eroica und insbesondere mit der Ballettmusik «Die Geschöpfe des Prometheus» zeigte Beethoven sein Potenzial auch als Dramatiker. 1804 kam vom «Theater an der Wien» der Auftrag erstmalig eine Oper zu komponieren. Beethoven, der bereits an einem Opernfragment «Vesta» arbeitete, ließ dieses liegen, da er für das neue Thema Feuer fing. Es basierte auf einer wahren Begebenheit einer als Mann verkleideten Frau, die ihren Mann aus einem Gefängnis der Jakobiner befreite. Der Richter Bouilly, der den Vorgang miterlebte entwickelte daraus eine nach Spanien verlegte Geschichte. Sonnenleithner, Theaterdirektor und Schriftsteller, übertrug das französische Libretto ins Deutsche und Beethoven machte sich an die Arbeit.
Freiheit: Beethoven war ein glühender Verfechter der Ideale der französischen Revolution, auch wenn er deren Protagonist Napoleon verachtete (siehe seine Oper «Eroica»). Beethoven war ein Bewunderer Luigi Cherubinis und dessen Rettungsopern und so lag es auf der Hand, dass Beethoven positiv auf das Thema einer Rettungsoper im Geiste der revolutionären Ideale der Freiheit und Brüderlichkeit reagierte. Das Thema der Befreiung von Unterdrückung und der Triumph der Menschlichkeit wird zum Kern der Oper Fidelio. Wie in seiner 9. Sinfonie hat Beethoven mit dem Fidelio der Freiheit ein musikalisches Denkmal gesetzt.
Beethovens Ringen um das Musikdrama: In Beethovens Fidelio erkennen wir zwei deutlich verschiedene Abschnitte. Der erste Drittel ist singspielartig unbeschwert und gemahnt an die volkstümliche Zauberflöte. Mit dem Auftritt des Don Pizarro verändert sich der Ton der Musik schlagartig und wandelt sich zum Drama. Formal ist Fidelio ein Singspiel mit gesprochenen Dialogen und geschlossenen Nummern, trotzdem nannte Wagner Beethoven für seinen Fidelio «den Vater des deutschen Musikdramas», dessen Kerngedanken ist, den Ausdruck nicht in den Diensten der Ästhetik zu stellen, sondern der großen Idee. Um diesen Einspruch einzulösen, rang Beethoven während längerer Zeit mit diesem Werk. Davon zeugen drei Opern-Fassungen und vier verschiedene Ouvertüren. Robert Schumann brachte die Diskrepanz zu Rossini, dem berühmten Zeitgenossen Beethovens auf den Punkt mit der Bemerkung, dass Beethoven vier Ouvertüren für eine Oper schrieb und Rossini eine Ouvertüre für vier Opern. Beethovens Schwierigkeiten fußten auf zwei Dingen, einerseits war er kein erfahrener Opernkomponist und andererseits machte er bei seinem Anspruch, Singstimmen instrumental zu komponieren keine Kompromisse. Bei ihm steht nicht die Gesangslinie im Vordergrund, sondern er denkt die Stimme instrumental. Eindrücklich ist dies im Quartett des ersten Satzes ersichtlich, deren Stimmen im Geiste eines Streichquartetts geschrieben sind. Die beiden Partien Florestan und Leonore galten zum Zeitpunkt der Uraufführung als unsingbar. Es gibt eine berühmte Anekdote über Beethovens Prinzip, den Ausdruck über die Möglichkeiten des Interpreten zu stellen. Während einer Probe konnte ein Streicher-Solist eine Passage nicht richtig spielen. Der Spieler beschwerte sich über die Schwierigkeiten. Beethoven rief ihm zu: «Was kümmert mich seine elende Geige?»
Uraufführung und Rezension: Eine Woche vor der Uraufführung marschierten Napoleons Truppen in Wien ein. Aufgrund des Aufruhrs war das «Theater an der Wien» am Aufführungsabend schlecht besetzt. Die meisten Besucher waren französische Soldaten, die die deutschen Texte nicht verstanden und mit der Aussage der Oper nicht viel anfangen konnten. Der Applaus war mehr als spärlich und es resultierte ein schmerzlicher Misserfolg. Nach nur drei Aufführungen wurde die Oper abgesetzt. Beethovens Freund Breuning unterstützte ihn bei der Überarbeitung, deren Ergebnis vier Monate später gegeben wurde. Aus Zeitgründen erfolgten die Kürzungen hektisch, mit dem Resultat, dass auch die zweite Fassung floppte. Das Werk wurde zwar stark gekürzt, mit neuem Namen (Leonore) und neuer Ouvertüre ausgestattet, aber die dramatischen Schwächen verblieben. Entnervt sperrte Beethoven das Werk in die Schublade. Acht Jahre später wurde Beethoven von Freunden gedrängt, das Werk noch einmal aufzuführen. Beethoven war dazu bereit, sah aber eine grundlegende Überarbeitung vor, die in der Folge zur definitiven Fassung führte. Das Libretto wurde zu diesem Zweck von Treitschke überarbeitet. Der Erfolg traf nun ein. Die Sopranistin Wilhelmine Schröder-Devrient trug in den Folgejahren durch ihre Verkörperung der Leonore maßgeblich zur Verbreitung des Werks bei. Richard Wagner sah sie 1829 als 16-jähriger in einer Dresdener Aufführung und bezeichnete ihre Rollenverkörperung als Auslöser Musiker zu werden.
Die schönsten Stellen
Die Ouvertüre: Beethoven schrieb vier verschiedene Ouvertüren. Die erste wurde zu seinen Lebzeiten nie gespielt, er war mit ihr nie zufrieden. Für alle drei Fassungen schrieb Beethoven jeweils eine neue Ouvertüre. Durchgesetzt hat sich die E-Dur Ouvertüre, der Fassung von 1814:
Jetzt Schätzchen: Schon in den ersten Takten spüren wir, dass das Orchester in diesem Werk eine Hauptrolle spielt. Im Vergleich zu italienischen Werken spielt es den Part eines selbstständigen Gesprächspartners der handelnden Personen, viele Themen sind zuerst im Orchester hörbar. Das Orchester kommuniziert kontrapunktisch mit den Sängern, statt nur harmonische Begleitung zu sein. Das Paar Marzelline/Joaquino erinnert an Mozarts Paar Masetto/Zerlina mit der Konstellation eines eher beschränkten Mannes und einer selbstbewussten Frau. So bleibt Joaquino die einzige Figur, der Beethoven keine Arie schenkt.
O wär ich mit dir vereint: Marzellinas Arie beginnt im sehnsüchtigen Moll, expressiv ausgeschmückt von Bläsern und wechselt bald ins Dur.
Mir ist so wunderbar: Ohne Auftrittsarie der Leonore geht der Dialog in das grandiose Quartett «Mir ist so wunderbar» über, das mit Fug und Recht zu den großen Quartetten der Opernliteratur zählen darf. Es besticht nicht nur durch seine wunderbare Musik, es berührt, weil Beethoven für alle eine Melodie schrieb, die die unterschiedliche Gefühle der Handelnden Personen unterstreichen; Leonore sorgt sich um ihren eingekerkerten Ehemann, Marzelline besingt die Liebe zu Fidelio, Joaquino beklagt den Verlust Marzellines Liebe und der Vater bewegt die Freude über die kommende Heirat von Fidelio und Marzelline. Von einem zurückhaltend instrumentierten Orchester begleitet, stimmen die Sänger kanonartig ein und das Stück wird zu einem vollkommenen, kammermusikalischen Quartett.
Hat man nicht auch Gold beineben: An dieser Stelle steht eine klassische Singspielarie. Wir wissen, dass Beethoven Mozarts Zauberflöte studiert hat, erinnert diese Arie nicht an Papageno? Dieses Stück wird manchmal ausgelassen mit dem Vorwurf der Leichtgewichtigkeit. Zu Unrecht, denn dramatisch hilft das Stück die Wandlung des Kerkermeisters vom opportunistischen, kleinbürgerlichen Beamten zum Widerstand leistenden Menschen, der Pizarros Mordbefehl verweigert, aufzuzeigen.
Ha welch ein Augenblick: Mit dem Auftritt Pizarros verändert sich die Musik schlagartig. Beginnend mit einem dramatischen Akkord wird aus dem Orchester eine Furie, die die wilden Aufrufe des Gouverneurs begleiten. Ist es ein Zufall, dass Beethoven den Furor Pizarros in derselben Tonart geschrieben hat, wie Mozart denjenigen der «Königin der Nacht»?
Abscheulicher !... Komm, Hoffnung: Die große Arie der Leonore besteht aus drei Teilen: Rezitativ, Cavatina, Cabaletta. In dieser Form sind Leonores Grundemotionen beschrieben – Empörung, Hoffnung, Ekstase. Die Musik die Beethoven dazu geschrieben hat entfaltet eine Expressivität durch ihren erschütternden und zugleich anrührenden Ausdruck. Es ist eine siebenminütige Parforce-Leistung der Sängerin, die sowohl höchste dramatische Expressivität als auch innigste Lyrik erfordert. Möglicherweise wurde diese Arie durch Mozarts «Per pietà ben mio» aus «Cosi fan tutte» inspiriert, welches auch mit einer Adagio Einleitung beginnt, in derselben Tonart geschrieben ist und ebenfalls ein prägnante Begleitung des Horns aufweist.
O welche Lust: Im Gefangenenchor hören wir bereits die Idylle der Pastorale, die Beethoven nur zwei Jahre später komponiert wird. Es ist ein Geniestreich, dass Beethoven die Hoffnung der Häftlinge mit so inniger Musik komponierte. Kein Wunder, dass Verdi sich vierzig Jahre später inspiriert fühlte, einen zweiten berühmten Gefangenenchor zu komponieren.
Gott welch dunkel hier: Mit einer düsteren Einleitung und dramatischen Akkorden beginnt die Kerkerszene. Florestans Auftritt «Gott welch dunkel hier» ist eine der anspruchsvollsten Stellen für Tenöre. Im Kerker singt er über die Liebe zur Wahrheit und er halluziniert Leonore als Engel der Freiheit. Laut Partitur muss Florestan im zweiten Teil der Arie «mit an Wahnsinn grenzenden, jedoch ruhigen Begeisterung» den Engel preisen.
Er sterbe!: Diese Szene ist von einer ungeheuren Dramatik. Als Leonore dazwischen geht, steigert sich das Drama noch einmal. Das Orchester peitscht die Sänger an, und mit einem gellenden Schrei hören wir Leonores «Töt’ erst sein Weib!». Die Demaskierung der Leonore ist eine großartige «Colpa di scena». Als die beiden ihre Waffen aufeinander richten, steigert sich die Ekstase noch einmal, bis mit dem Ruf der Fanfare und damit der Ankündigung der Ankunft des Ministers die zweite «Colpo di scena» erfolgt und die Szene noch einmal eine Wendung findet. Eine Szene die in der Opernliteratur ihr Pendant sucht!
O namenlose Freude: Beethoven schrieb ein Duett, welches zwischen Innigkeit und Ekstase oszilliert.
Wer ein holdes Weib errungen: Der Schlusschor mit Solisten, dem Hohelied der Gattenliebe, lässt schon den Chor der 9. Sinfonie erahnen. Von diesem Stück geht eine in der Operngeschichte einzigartige hypnotische Kraft aus.
Große Aufnahmen in YouTube
Mir ist so wunderbar - Sena Jurinac / Martha Mödl / Gottlieb Frick / Rudolf Schock: Die Version aus der 1953er Live-Aufnahme mit Furtwängler ist eine der großen Aufnahmen des Fidelio. Der bekannte deutsche Kritiker Joachim Kaiser dazu: «Hört man aus Wilhelm Furtwänglers Fidelio-Einspielung von 1953 das Quartett des ersten Aktes, das Verlöschen des Gefangenenchors, das Duett zwischen Leonore und Rocco, den ungeheuerlichen Beginn des zweiten Aktes und das niederschmetternd dramatische Quartett des zweiten Aktes, dann begreift man, was Größe ist.» (Quelle: Kaiser, 100 Meisterwerke der Musik»).
Abscheulicher !... Komm, Hoffnung – Lotte Lehmann: . Walter Legge, der Jahrhundert-Produzent, bezeichnet ihre Darstellung der Leonore als die größte Leistung nicht nur Ihrer Karriere. Keine andere Sängerin habe Lehmann in dieser Partie wieder erreicht.
Abscheulicher !... Komm, Hoffnung – Christa Ludwig: Was meinte Christa Ludwig zu Ihrer Interpretation der Leonore: «Den Fidelio konnte ich nicht hochdramatisch singen, sondern ich spielte die schwache Frau, die versucht, ihren Mann zu retten.» Für Christa Ludwig war diese Rolle eine große Herausforderung. Denn sie war kein hochdramatischer Sopran. Sie bekannte in einem Interview zur Leonoren-Arie: "Am Ende der Arie war ich immer heilfroh, wenn ich den Ton geschafft hatte, dieses hohe H. Nach jeder „Fidelio“-Aufführung war ich heiser. Es hat immer drei Tage gedauert, bis ich die Stimme wieder gebrauchen konnte." (Quelle: FAZ)
Gott welch dunkel hier – Jonas Kaufmann: Lassen wir Jonas Kaufmann, den berühmten deutschen Tenor sprechen: «Die Partie des Florestans ist kurz, doch wegen der großen Szene im zweiten Akt gehört sie zu den anspruchsvollsten Rollen in meinem Fach. Im heiklen Schlussteil haben sich schon viele Tenöre versungen. Nicht der körperliche Verfall soll hier zu hören sein, sondern der Seelenzustand des Verzweifelten, seine ekstatische Vision von Rettung und Befreiung. Genauso ist der erste Ton dieser Szene, das aus dem nichts Kommende, immer stärker und dringlicher werdende «Gott», der Aufschrei der gequälten Seele, der größte stimmliche-technische Kontrolle erfordert. Ich weiß nicht, wie oft ich an diesem Crescendo gearbeitet habe.»
3 Fun Facts
1. Eines Tages suchte Beethoven verzweifelt das Manuskript eines frisch komponierten Stücks. Schließlich wurde er in der Küche fündig. Die Haushälterin hatte den Käse damit eingewickelt. Sie dachte es sei Makulatur.
2. Beethovens Leben war überschattet von seiner Taubheit. Sein Wunsch war es, dass sein Körper nach seinem Tode autopsiert wird, um dem Grund seiner Ertaubung nachzugehen. Das Resultat: Es gibt über 100 wissenschaftliche Abhandlung und ein Dutzend verschiedene Diagnosen.
3. «Schade, zu spät» seien eine der letzten Sätze Beethovens auf dem Sterbebett gewesen, als er von der Weinlieferung eines Freundes erfuhr.




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