Peter Tschaikowski - Biografie: Seine Orte, seine Musik und sein Leben
- peter
- vor 2 Stunden
- 9 Min. Lesezeit

Tschaikowsky war ein Komponist der Frauenfiguren. Er war ein ausserordentlich sensibler Mensch und die Konflikte, Aengste und Träume seiner Heroinen rührten ihn zutiefst und inspierten ihn zu seinen grössten Meisterwerken. In seinen Musikstücken hiessen Sie beispielsweise Tatjana (in Eugen Onegin), Aurora (in Dornröschen) oder Julia (in Romeo und Julia).
Wie Wagner wenige Jahre zuvor wurde Tschaikowsky in seiner existenziellsten Lebenskrise durch einen verständnisvollen Mäzenen gerettet und er wandelte sich innert kürzester Zeit vom Selbstmordkandidaten zum gefeierten Erfolgskomponisten.
Doch Verlustängste aus der Kindheit, die geächtete Homosexualität, eine schwächliche Gesundheit und künstlerische Krisen begleiteten ihn sein Leben lang. Sie machten ihn zum Getriebenen, spornten ihn aber zu künstlerischen Höchstleistungen an.
Wer war Peter Tschaikowski, welche Menschen und Orte prägten ihn? Eine biografische Annäherung an den Jahrhundertkünstler aus Russland.
Doku Peter Tschaikowski (Video):
Peter Tschaikowski - Biografie
KINDHEIT IN VOTINSK
Sein Vater Ilya war ein Ingenieur und dank seiner Tüchtigkeit wurde er zeitweise vermögender Fabrikleiter. Seine Frau, die 17 Jahre jüngere Alexandra, war das pure Gegenteil. Sie war sensibel und musisch. Zu beiden hatte Peter ein sehr gutes Verhältnis, doch die Beziehung zur Mutter war ihm das heiligste.
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky wurde am 25. April ( 7. Mai ) 1840 im Dorf Votkinsk geboren. Auf einem herrschaftlichen Gut im Ural wo der Vater als Fabrikleiter amtete.
Peter hatte fünf Geschwister, von denen er mit dem 10 Jahre jüngeren Modest während seines Lebens das engste Verhältnis hatte.
Im Alter von fünf Jahren tauchte eine weitere wichtige weibliche Bezugsperson in seinem Leben auf. Es war eine Nanny aus der französischen Region Elsass, die sich liebevoll um die Kinder kümmerte und sie unterrichtete. Sie war beinahe 5 Jahre bei den Tschaikowskis angestellt und wir verdanken Fanny Dürbachs Aufzeichnungen viele Erkenntnisse über den Charakter Peter. Sie beschrieb ihn als hypersensibles Kind, das durch geringste Zurechtweisungen aus der Bahn geworfen werden konnte. Neben seiner Liebe zur Musik fiel ihm seine Liebe zur Literatur auf und sie nannte ihn liebevoll „meinen kleinen Puschkin“. Tschaikowski behielt sein Leben lang brieflichen Kontakt mit ihr und besuchte sie zu Hause im Elsass ein Jahr vor seinem Tode.
Peter zeigte schon in jüngsten Jahren eine grosse musikalische Begabung und konnte schon im Alter von fünf Jahren Lieder nach dem ersten Hören nachspielen und bald schon spielte er besser als seine Klavierlehrerin. Besonders Freude machte ihm ein Orchestrion, das populäre Opernmelodien nachspielen konnte. Tschaikowsky selbst berichtete, dass das Instrument der Grund für seine lebenslange Liebe zur Musik Mozarts war.
DIE WOHLBEHÜTETE KINDHEIT ENDET APRUBT MIT ZWEI KATASTROPHEN
Als die Eltern nach St. Petersburg zogen, beschlossen die Eltern den 10-jährigen ins Internat schicken. Und zwar in eine Vorbereitungschule für ein angesehenes Institut das Verwaltungsrecht für angehende Verwaltungsbeamte lehrte. Peter war nicht bereit und beschrieb diese Erfahrung später als traumatisches Erlebnis, wie er sich verzweifelt versuchte an seine Mutter zu klammern.
Er fand Ablenkung beim Besuch der grossartigen Musikinstitutionen St. Petersburgs wo er zum ersten Mal Stücke mit Orchester hört und in Kontakt mit der Musik Glinkas kommt. Auch ein Besuch des Balletts Giselle macht ihm grossen Eindruck. Häufiger Begleiter war Modest Vakar, ein Freund der Familie.
Doch kurz später ereilte ihn eine zweite Katastrophe, als er bei einem Besuch bei Vakar dessen 5-jährigen Sohn mit der Cholera ansteckte und dieser kurz darauf verstarb. Erschüttert gab sich Peter am Bett des Toten sich die Schuld am Tod des 5-jährigen.
AUSBILDUNG UND HERANWACHSEN IM KNABENINTERNAT
Tschaikowskis Ausbildung im Knabeninternat umfasste schwerpunktmässig die Juristerei, aber auch Literatur und Musik werden unterrichtet. Als Peter 13-jährig war, kam der spätere Dichter Alexei Apukhtin in die gleiche Klasse und wurde zu seinem besten Freund.
Schon früh realisierte Peter seine Homosexualität und fand in Alexei einen Gleichgesinnten. Auch teilten die beiden ihre Liebe zur Literatur.
DER FRÜHE TOD DER MUTTER ERSCHÜTTERT DEN 14-JÄHRIGEN
Doch bald ereilte Peter die nächste Katastrophe. Seine Mutter Alexandra verstarb 1854 an Cholera, sein Vater wird ebenfalls angesteckt, entkommt aber knapp dem Tod. Nun ist Peter die wichtigste Bezugsperson seines Lebens verloren gegangen, und Tschaikowski beklagte dieses Schicksal sein Leben lang.
MUSIKALISCHE FÖRDERUNG UND BERUFSWAHL
Tschaikowskis Vater engagierte den deutschen Pianisten Rudolf Kündinger um seinen Sohn zu unterrichten. Als sich Tschaikowskis Ausbildung zum Verwaltungsbeamten ihrem Ende zuneigte, wollte der Vater von ihm wissen ob sein Sohn musikalisches Talent für ein Musikstudium habe. Kündinger sollte sein Urteil später bitter bereuen, denn er Beschied dem Vater: „Es gibt kein musikalisches Talent, er ist nicht geeignet für eine musikalische Karriere, und es ist zu spät, um damit anzufangen“.
Auf Anraten seines Vaters beschloss Tschaikowski nun zweigleisig zu Fahren und das Studium der Musik neben dem Broterwerb als Beamter zu betreiben.
Als wichtigste Bezugsperson wurde am Konservatorium der 10 Jahre ältere und noch nicht berühmte Anton Rubinstein. Dieser drängte angesichts des evidenten Talents Tschaikowskis ihn zum Vollzeitstudium, was Tschaikowski nach 2 Jahren auch machte.
Trotz des Talents ist in dieser Konservatoriums Zeit kein wichtiges Werk entstanden. Im Gegenteil, seine ihm zugewiesene Abschlussarbeit wurde für die Lehrer zu einer grossen Enttäuschung. Die zu vertonende Schillersche Ode an die Freiheit vermochte die Emotionen des sensiblen Tschaikowski nicht zu berühren.
Statt für eine weibliche Seele in einem Extremzustand musste er für ein Abstraktes Ideal komponieren, was ihm nicht gelang. Er selbst war sich dessen bewusst und vermied den Besuch des Abschlusskonzerts um die Schmach zu vermeiden.
PROFESSOR AM KONSERVATORIUM - 10 JAHRE DER SUCHE
Das St. Petersburger Konservatorium wurde massgeblich von den Brüdern Rubinstein geführt. Auf Anraten von Anton bot Nikolai Rubinstein dem 26-jährigen Tschaikowsky eine Professur an. Dieser nahm an und Nikolai Rubinstein wurde zu einem seiner engsten künstlerischen Gefährten. Der mittellose Tschaikowski durfte sogar längere Zeit beim Konservatoriumsleiter Rubinstein wohnen.
Diese 10 Jahre wurden Jahre in denen Tschaikowsky seine Stellung als Künstler und als Person suchte.
DIE SUCHE ALS KÜNSTLER
Bei der künstlerischen Suche kam er in Kontakt mit dem „mächtigen Häuflein“. Er probierte vieles aus, verwarf vieles, wie zum Beispiel Drei Opern, die er als gescheiterte Versuche betrachtete.
Insbesondere Balakirew stand ihm als Mentor mit Rat und Tat zur Seite. Er ermunterte ihn zur Fantasie-Ouvertüre Romeo und Juliet. Dabei scheute er nicht, Tschaikowski mit beissender Kritik aus der Reserve zu locken. Er bemängelte fast alles, sah aber auch, dass das Liebesmotiv, die erste grosse und wahre Liebesmelodie Tschaikowskys künstlerischen Laufbahn war, zu der ihn die Figur der Julia inspiriert hatte.
DIE DIE SUCHE ALS MENSCH
Tschaikowski empfand seine Homosexualität in seinen mittleren Jahren als Element, das ihn von der Gesellschaft trennte. Er litt sehr darunter, konnte sie aber ausleben, teilweise im Verborgenen. In seiner Korrespondenz mit seinem ebenfalls homosexuellen Bruder Modest schrieb Tschaikowsky offen über seinen Lebenswandel.
Mit 28-Jahren passierte das für ihn Überraschende. Er verliebte sich zum einzigen und letzten Mal in eine Frau. Es handelte sich um eine bekannte französische Sängerin, namens Desirée Artaud. Er war sogar bereit zur Heirat doch sein Umfeld verhinderte die Liaison und Desirée heiratete 2 Monate später einen anderen.
Als Zeuge der Beziehung existieren 5 Romanzen, die er für die Sängerin geschrieben hatte. Er hat in seiner Laufbahn über 100 Romanzen geschrieben, sie waren seine persönliche Lehr-Werkstatt für die grösseren Formen. Stets versuchte er in den lyrischen Texten zunächst das dominierende psychologische Motiv herauszufiltern und den entsprechenden musikalischen Ausdruck zu finden, der zur Grundlage zur Komposition wurde.
DER MUSIKJOURNALIST
Der vielbeschäftigte Tschaikowski betätigte sich in diesen Jahren auch als Journalist. Er lernte auf seinen Reisen die europäische Musik-Elite kennen und besuchte 1876 die ersten Festspiele von Bayreuth. Er äusserte sich wenig schmeichelhaft über Wagners Werk. Seine schönste Erfahrung dieser Jahre war nach eigener Aussage Bizets Carmen, dessen Uraufführung er erlebte.
ZWEI UNSTERBLICHE GENIESTREICHE AUS HEITEREM HIMMEL
Mitte der siebziger Jahre verwandelte sich Tschaikowsky vom hässlichen Entlein zum Schwan. 2 unsterbliche Geniestreiche borsten nun förmlich aus ihm heraus. Der erste Streich war sein erstes Klavierkonzert. Zwar hatte sein Mentor Anton Rubinstein bei der Durchsicht ihm nur Verachtung für das Werk entgegen geschmettert. Doch Tschaikowsky war gereift und bot es Hans von Bülow an, der es 1875 mit grossem Erfolg in Boston uraufführte.
Rubinstein revidierte seine Meinung über das Konzert und initierte seinen Siegeszug in Europa.
Der zweite Geniestreich aus heiterem Himmel war das Ballett Schwanensee. Einige Musikerkollegen hatten Tschaikowski abgeraten, Balletmusik zu komponieren. Nikolai Rimsky-Korsakov meinte, dass dies ein Unterfangen sei, das Tschaikowskys Talent nicht würdig sei.
Doch Tschaikowski hatte eine Vorliebe für tänzerische Musik und für ihn bedeutete es die Möglichkeit, Musik abseits des rigiden Formalismus der Sinfonie und der Konzerte zu schreiben und einzutauchen in Traumwelten.
Sinnbild dafür wurde das melancholische Schwanenthema, das später eine ikonische Bedeutung erlangte für das Genre des Baletts. Er schrieb es für das Bolschoj Theater von Moskau. Dessen Ressourcen waren nicht mit dem St. Petersburger Theater zu vergleichen und - für uns unfassbar - fiel das Werk nur wenig auf und der Schwanensee wurde erst mit Petipas 1895er Petersburger Inszenierung zum Erfolgsballett.
DIE GROSSE LEBENSKRISE: FIKTION UND REALITÄT VERSCHWIMMEN
1877 schrieb Tschaikowsky an seinem Onegin, dessen Höhepunkt die Briefszene ist, wo eine junge, unerfahrene Frau dem weltläufigen Onegin ein Liebesbrief schreibt und vom überheblichen Lebemann schmählich abgewiesen wird, Tschaikowsky leidet mit.
Was nun folgte ist wohlbekannt. Eine ehemalige Schülerin, Antonina Iwanowna, schrieb ihn mehrfach an, gestand ihm ihre Liebe und bat um ein Treffen und. Aus Antonina wurde für Tschaikowsky Tatjana und der sensible Komponist konnte ein Treffen nicht vermeiden, obwohl er mitten in einer romantischen Beziehung zu seinem ehemaligen Schüler Kotek stand.
Nun sah Tschaikowsky in Antonina die Chance gegen aussen eine bürgerliche Existenz vorzutäuschen, um die lästigen Sittenwächter zum Verstummen zu bringen. Antonina akzeptierte diese Vereinbarung und die beiden arrangierten in grosser Hektik und Verborgenheit im Sommer 1877 die Hochzeit. Trauzeugen waren Tschaikowskys Bruder Anatoly und … Josef Kotek.
Die Hochzeit warf ihn aus der Bahn. Die Beziehung zur Frau erzeugte in ihm eine solche körperliche Abneigung, dass er sie nach wenigen Tagen fluchtartig für immer verliess. Darauf folgte ein Nervenzusammenbruch und Tschaikowsky stieg im Winter gar in die Moskwa, um sich im eiskalten Wasser eine Lungenentzündung zu holen.
DAS WUNDER TRITT EIN
In dieser dramatischen Situation erreichte ihn der Brief einer reichen, kunstverständigen verwitweten Frau. Sie hiess Nadeshda von Meck und hatte von Josip Kotek, der im Sommer als Geigenlehrer ihrer Töchter amtete, von Tschaikowsky erfahren.
Sie sollte nun die nächsten 14 Jahren zu seiner Mäzenin und Briefffreundin werden. Tatsächlich gab es während der gesamten Zeit des Briefwechsels nur vereinzelte und flüchtige Treffen aus der Ferne, bei denen kein Wort gewechselt wurde.
Diese Treffen übten einen seltsamen Reiz auf die beiden aus, und sie genossen es von Zeit zu Zeit, die Nähe ihrer jeweiligen Brieffreunde zu spüren. Aber zu einer Begegnung kam es nie.
ENTFESSELTE KREATIVITÄT
Die plötzliche materielle Sicherheit liess Tschaikovskis kreative Energie geradezu explodieren. Innert wenigen Monaten enstanden drei unsterbliche Werke. Noch im Frühjahr beendetet er Eugen Onegin und seine Vierte Sinfonie.
Im Frühjahr verbrachte er zusammen mit seinem Freund und Geiger Josef Kotek glückliche Monate am Genfersee und schrieb sein grosses Violinkonzert.
JAHRE ALS DIRIGENT UND REISENDER
Die folgenden Jahre war Tschaikowsky viel unterwegs. Besonders oft war er in Italien. Er wurde zu einer internationalen Berühmtheit und er dirigierte viel beachtete Konzerte sogar in den USA.
ENTFESSELTE KREATIVITÄT ZUM ZWEITEN
Mitte der Achziger Jahre verspürte er das Bedürfnis wieder sesshaft zu werden. Die Musikwelt ist heute froh darüber, denn was ab 1888 passierte ist atemberaubend. In seinen letzten 5 Jahren schenkte er der Nachwelt jedes Jahr ein unsterbliches Meisterwerk.
Inspiriert von der Zusammenarbeit mit dem grossen Ballettchoreographen Marius Petipa schrieb Tschaikowsky für das St. Petersburger Mariinsky Theater die beiden Ballette Dornröschen und Nussknacker. Wieder waren es die Frauengestalten, die ihn zu den unsterblichen Melodien inspirierten.
ENTFREMDUNG VON NADESHDA MECK
Tschaikowski suchte nun bewusst die ländliche Abgeschiedenheit, und er zog nach Klin, einer ländlichen Kleinstadt nördlich von Moskau. Tägliche Spaziergänge in der Natur rund um den Nahen Fluss Sestra regten seine Kreativität an.
In seinen letzten Jahren waren sein Bruder Modest und sein Neffe Vladimir Davydov seine engsten Gefährten. Vladimir, genannt Bob, war ebenfalls homosexuell und wurde zum Haupterben und Empfänger der Widmung zu Tschaikowskis letzter Sinfonie.
Im zeitlichen Umfeld der Arbeiten zu Pique Dame gab es ohne Vorwarnung ein Zerwürfnis zwischen Tschaikowsky und der Baronin von Meck. Die Mäzenin stoppte den Briefwechsel und stellte alle Zahlungen ein.
Sie gab den Grund dafür nie an, verschiedentlich gab nach ihrem Tode Vermutungen, dass es mit der Rolle der Gräfin in der Oper Pique Dame einen Zusammenhang gab. Denn in diesem grossartigen Werk zeichnet Tschaikowski mit der Figur der Gräfin ein wenig schmeichelhaftes Bild einer älteren Dame. Fühlte sich die Baronin womöglich verraten und verhöhnt?
DAS ENDE
Die „Pathétique“ wurde zu seinem letzten Werk, uraufgeführt nur neun Tage vor seinem Tod. Der langsame letzte Satz des nur 53-jährigen erinnerte an ein Requiem und zitiert ein Motiv aus einer russischen Totenmesse. Ahnte er seinen Tod?
5 Tage vor seinem Tod trank Tschaikowski das ominöse Glas Wasser in Leiner’s Restaurant, obwohl er vom Kellner informiert wurde, dass kein abgekochtes Wasser zur Verfügung stehe, welches wegen der grassierenden Cholera erforderlich war. Danach ging er in Modests Wohnung und sollte sie nicht mehr verlassen und am 6. November 1893 sterben.
Über das Rätsel Tschaikowskis Todesursache sind viele Bücher geschrieben worden. War es das Glas Wasser, mit dem er sich unfreiwillig mit der in St. Petersburg grassierenden Cholera infiziert hatte oder war es ein Ehrengericht, dessen Urteil er sich gebeugt hatte und Arsen schluckte?
Heutzutage überwiegt die Meinung, dass Ersteres zutrifft. Das Gebäude wo er starb, gibt es immer noch, sein Sterbezimmer kann sogar als Tschaikowski-Suite gebucht werden, in einem Hotel mit dem Namen Tschaikovskyhouse. Es war seinerzeit das Apartment seines Bruders Modest. Im Foto sehen Sie das Sterbezimmer blau eingerahmt.
Die Abdankung Tschaikowskis fand in St. Petersburg in der prächtigen Kasaner Kathedrale statt, die Anteilnahme war riesig, 60.000 Personen beantragten Eintrittskarten und der Zar übernahm persönlich die Bestattungskosten.
Sein Grab liegt im Tichwin-Friedhof beim Alexander-Newski-Kloster. In seiner Nähe ruhen auch Alexander Borodin, Michail Glinka, Rimski-Korsakow und Modest Mussorgsky. Die fünf grossen russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts haben in St. Petersburg eine gemeinsame, würdige Ruhestätte gefunden.
Peter Tschaikowski - Biografie




Kommentare