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Claudio Monteverdi - Biografie: Seine Orte, seine Musik und sein Leben

  • peter
  • 26. Juni
  • 9 Min. Lesezeit
Biografie Johann Sebastian Bach

Ende des 20. Jahrhunderts begann die Musikwelt zu begreifen, welche gewaltige Bedeutung Claudio Monteverdi wirklich hatte. Titel wie „Vater der Oper“ und „Entdecker der Leidenschaft in der Musik“ wurden dem Italiener nun zuteil. Die Emotionen, die er vertonte, kannte er aus seinem eigenen, bewegten Leben und er darf als der Begründer der von Emotionen getriebenen Musik des Barocks genannt werden.


Wer war Claudio Monteverdi und welche Menschen und Orte haben ihn geprägt? Eine biografische Annäherung an den Jahrhundert Künstler aus Italien.

 



Doku Claudio Monteverdi (Video):

 


Claudio Monteverdi - Biografie



Kindheit und Ausbildung in Cremona


Viel weiss man nicht über die Kindheit von Claudio Monteverdi. Er wurde 1567 in Cremona geboren. Sein Vater arbeitet dort als Bader, der paramedizinische Dienstleistungen anbot wie beispielweise das Mischen von Salben, das Schienen bei Knochenbrüchen und er führte auch Barbiertätigkeiten aus.

Er blieb während fast 50 Jahren eine wichtige Bezugsperson für Monteverdi und unterstützte ihn wo nur er konnte. Er spielte später in Cremona im Zunftwesen eine wichtige Rolle. Über Claudios Mutter ist nicht viel überliefert, sie starb im 8. Lebensjahr von Monteverdi und sein Vater heiratete später erneut.


Cremona stand zu jener Zeit unter spanischer Herrschaft. Dank der Landwirtschaft war Cremona eine wohlhabende Stadt und Kultur hatte einen hohen Stellenwert. Zeuge dafür war die Geigenbauer Dynastie der Amati, die den Ruhm Cremonas als Zentrum des Geigenbau begründete, noch 150 Jahre vor Stradivari.


Die wichtigste musikalische Institution Cremonas war der Dom, der wie alle kirchlichen Institutionen von den weitreichenden Beschlüsssen des Konzils von Trient betroffen war. Auch die Musik geriet dabei ins Visier. Erasmus von Rotterdam hatte die Unzufriedenheit der Kirche auf den Punkt gebracht. er meinte „die Kirchenmusik unserer Zeit sei unrein, das Volk lauft aufgrund der sinnlichen Musik in die Kirchen, als ob sie Theater wären.

Des weiteren wurde bemängelt, dass die gesungenen Texte kaum zu verstehen seien und so die Liturgie untergrüben.


Da die Kirche der wichtigste Ort der Musikausübung war, war der Befund des Konzils extrem explosiv und hatte das Potenzial die Musik der Renaissance auf die „Müllhalde der Geschichte“ zu werfen.


Doch es war dem Genie Palestrinas geschuldet, dass die mehrstimmige Musik noch für rund ein weiteres halbes Jahrhundert als beherrschende Kunstform überdauern sollte. Zum Sinnbild wurde die Missa Papae Marcelli, die Palestrina Papst Marcellus widmete und mit der er die Kirchenoberen überzeugen konnte.



Der Bischof von Cremona und spätere Papst Gregor XIV., hatte vier Jahre am Konzil von Trient verbracht und war fest entschlossen, die Beschlüsse in seiner Diözese umzusetzen. Er berief seinen Freund und kompetenten Musiker Marc’Antonio Ingenieri auf den Posten des Kapellmeisters von Cremona.


Ingegneri wurde Monteverdis Lehrer und unterrichtete ihn im Singen, Spielen und Komponieren. Monteverdi konnte im Kirchendienst Erfahrung als Musiker ___. offenbar mit großem Erfolg: Mit fünfzehn Jahren veröffentlichte er seine ersten Kompositionen.

Noch bedeutender war jedoch die Publikation seines ersten Madrigalbuches im Alter von zwanzig Jahren. Es war ganz im traditionellen Stil des ausgehenden 16. Jahrhunderts gehalten.



Hofmusiker in Mantua und beginnende Meisterschaft


Trotz seines offensichlichen Talents, tat sich Monteverdi schwer eine Anstellung als Musiker zu finden.

Erst mit 23 Jahren gelang ihm der Durchbruch: Er wurde an den Hof der Gonzaga in Mantua engagiert – zunächst als Violaspieler in niedriger Position. Doch der entscheidende Schritt an einen der führenden Fürstenhöfe Italiens war geschafft.


Das Herzogtum Mantua profitierte von ihren Landwirtschaftlichen Gütern der Umgebung, welche mit ihren Maulbeerbäumen der Seidenindustrie den Rohstoff lieferte. Zu dieser Zeit hatte der junge Vincenzo Gonzaga die Regierung von seinem Vater übernommen.


Der frivole Vincenzo war das pure Gegenteil seines frugalen Vaters. Er erbte eine volle Staatskasse und er ruinierte in den nächsten 20 Jahren die Finanzen seined Herzogtums mit einer beispielslosen Vergnügungssucht. Sein Privatleben war dermassen skandalös, dass man sich seiner noch 250 Jahre später erinnerte und Giuseppe Verdi ihn als Vorbild für den Duca im Rigoletto nahm.


Immerhin war Vincenzo ein Freund der schönen Künste. Er investierte einen schönen Teil seiner Zeit und seiner Finanzen in sein Hoforchester und die Sängerriege. Noch heute steht der grosse Lustpalast Palazzo del Te ausserhalb der Stadtmauern Mantuas als Sinnbild für die verschwenderische Prachtentfaltung der Gonzaga-Dynastie.

Musik war am Hof allgegenwärtig und als Gonzaga mit einem kleinen Heer auf einem Feldzug gegen die Türken teilnahm, war Monteverdi als Teil einer 5-köpfigen Musikergruppe auch dabei.


Doch Monteverdi war unzufrieden mit seiner Stellung und der Bezahlung. Er hatte gehofft, 1596 nach dem Tod des Kapellmeisters dessen Stelle zu übernehmen – vergeblich. Die Situation verschärfte sich, als er drei Jahre später die Hofsängerin Claudia Cattaneo heiratete: Die Aussicht auf eine Familie machte die prekäre finanzielle Lage noch dringlicher.


1600 veröffentlichte er sein mittlerweile viertes Madrigalbuch. Es bedeutete einen wichtigen Schritt hin zu seinem eigenen, unverwechselbaren Stil. Inspiriert war es vermutlich von einem damals berühmten Ensemble am Hof von Ferrara, dem „Concerto delle dame“ – einem Kreis virtuoser Sängerinnen, deren Stimmen virtuos geführt wurden. Monteverdis Musik wurde nun solistischer, kühner und verzauberte mit schmerzlich-schönen Dissonanzen.



Endlich Hofkapellmeister – Kulturkampf der prima und seconda pratica


Das neue Jahrhundert begann mit zwei erfreulichen Ereignissen. Zum einen kam sein erster Sohn zur Welt und zum andern wurde er aufgrund einer Vakanz zum Hofkapellmeister befördert.

Mit der neuen Position stiegen auch die Erwartungen: Monteverdi hatte nun regelmäßig hochwertige Kompositionen für den Herzogshof zu liefern.


Mittlerweile war Monteverdi in eine der meistbeachteten Kulturkämpfe der Musikgeschichte verwickelt. Und zwar hatte der Musikgelehrte Artusi in einer Streitschrift die moderne Kompositionskunst als Verfall der musikalischen Ordnung angeprangert. In seinem Aufsatz hat er Beispiele angeführt, ohne Namen zu nennen. Die meisten Beispiele stammten aus Kompositionen von Monteverdi.


Eines der Beispiele seien hier angeführt. Und zwar warf Artusi in diesem konkreten Beispiel vor, dass die Dissonanz auf einem betonten Takteil stattfand und darüber hinaus auch nicht nach den Regeln der Kunst eingeleitet und aufgelöst würden. Die Dissonanz finden Sie im Notentext des Musikbeispiels rot angestrichen: Cruda Amarilli.


Die Regeln, auf die sich Artusi berief, bezeichnete er als prima pratica: ein strenges System aus kontrapunktischen Gesetzen, Polyphonie und vorsichtigem Umgang mit Chromatik.

Der Hauptvorwurf von Artusi war, dass in Monteverdis Musik Regellosigkeit herrsche.


Monteverdi hingegen sah die Musik als Dienerin des Textes und formulierte das so in seinem 5 Madrigalbuch. Musik habe die Affektion des Textes zu auszudrücken, also wenn der Text „Cruda Amarilla“ also „Grausame Amarilla“ lautete, so dürfe – ja müsse – eine schmerzvolle Dissonanz erklingen, Regel hin oder her. Mit anderen Worten prima le parole, poi la musica.


Besonders der Affekt der Liebe nahm in der Musik dieser Epoche einen herausragenden Stellenwert ein. In einer Kultur, in der schon das flüchtige Berühren der Hände zwischen zwei unverheirateten Menschen als unschicklich galt, bot die Kombination von Musik und Poesie einen einzigartigen Ausweg: Sie öffnete das Tor zu einer sinnlichen Welt, die sonst unzugänglich blieb – wenn auch nur im der Phantasie des Hörers.


Die Kontroverse zwischen Artusi und Monteverdi beschreibt eigentlich dasselbe Szenario welches Richard Wagner 250 Jahre später in seinen Meistersinger beschreibt mit Walther von der Vogelweide in der Rolle Monteverdis und Artusi in derjenigen Beckmessers.


Während Artusi die Kunst der Musik in der Beherrschung der überlieferten Regeln sah, verstand Monteverdi sie als Kunst der Darstellung der Affekte, die er später formalisierte. Er nannte diese moderne Auffassung seconda pratica. Zudem begann er seinen Werken auch immer häufiger eine Generalbass-Begleitung zuzufügen, mit welchem bereits einige Komponisten experimentiert hattten.


Und so wurde die seconda pratica nicht mehr und nicht weniger zur Basis der Revolution die das Ende der musikalischen Renaissance einläutete und zu derjenigen des Barocks führte oder wie sie auch genannt wird, des Generalbass-Zeitalters.



Monteverdi revolutioniert mit Orfeo die Oper


Im Jahr 1600 begleitete Monteverdi seinen Fürsten an eine Hochzeit in Florenz und wohnte einem musikhistorischen Ereignis bei: der Aufführung von Giacopo Peris erster Oper, die als die Geburtsstunde der Operngeschichte gilt.


Nun wollte Gonzaga 7 Jahre später für die Hochzeit seiner Schwester auch eine Oper. Das Libretto verfasste Monteverdis Freund Alessandro Striggio, der zugleich Sekretär der Gonzagas war.


Die Ausdruckskraft von Monteverdis Orfeo sprengte alles bisher Dagewesene. Hören wir in Orfeos eindringliches Flehen an den Fährmann Charon, ihn in die Unterwelt einzulassen:


Wie weit war diese Preghiera von Jacopo Peris blutleererer Oper entfernt. In einem Brief

brachte Monteverdi seine Credo auf den Punkt: „Orfeo berührte … weil er ein Mensch war“

Monteverdi hat mit dem Orfeo, sein erstes Werk für die Ewigkeit geschrieben, es war ihm gelungen die Affekte der Madrigale in die neue szenische Welt der Oper zu übertragen.

Noch war die Oper nicht vollständig geboren – den zweiten und entscheidenden Schritt zur Barockoper sollte Monteverdi 30 Jahre später mit L’Incoronazione di Poppea vollziehen.



Galleerenjahre


Mit dem Amt des Kapellmeisters begannen für Monteverdi seine „Galeerenjahre“. Er war verantwortlich für rund 40 Musiker und musste unablässig komponieren: für Empfänge, Bälle, Feste, Turniere und Abendunterhaltungen.

Die Prachtentfaltung der Gonzagas kannte keine Grenzen. Die Feierlichkeiten zur Hochzeit seiner Schwester dauerten beispielsweise 14 volle Tage und die Musik hatte am Nachmittag und an den Abenden stets Einsätze.


Monteverdi war stets überarbeitet – nach eigener Einschätzung – hoffnungslos unterbezahlt. in den Hunderten Briefen an den Fürsten und die Beamten sind Klagen über Geldprobleme allgegenwärtig.


Hinzu kamen die nasskalten Winter und schwül-heißen Sommer des sumpfigen Mantua, die seiner Gesundheit und derjenigen seiner Frau zusetzten. So musste er 1607 den bitteren Verlust seiner Frau hinnehmen, die der Schwindsucht erlag. Nun musste Monteverdi alleine für seine 2 Söhne Sorgen. Sein einziger Lichtblick war, dass sein Bruder Cesare seit einigen Jahren als Musiker angestellt war und ihn tatkräftig unterstützte.


1610 erlitt Monteverdi einen körperlichen und seelischen Zusammenbruch. Er zog sich für mehrere Monate nach Cremona zurück und bat seinen Fürsten um Erleichterung. Als diese verweigert wurde, drohte Monteverdi mit Kündigung. Herzog Vincenzo konnte ihn mit dem Versprechen einer Altersrente zurück nach Mantua locken.



Wechselstimmung


Doch Monteverdi sah seine Zukunft nicht mehr in Mantua, allerdings gab es nicht viele adäquate Positionen in Italien, also beschloss er, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Er schrieb eine Marienvesper als in Musik gesetztes Bewerbungsschreiben für einen Posten in Rom. Der Adressat war der Papst persönlich.


Monteverdi hatte das geistliche Werk bewusst im stile antico geschrieben und er begab sich persönlich nach Rom, doch aus der begehrten Anstellung wurde nichts.


1612 starb Herzog Vincenzo überraschend. Sein Bruder erbte nicht nur den Thron, sondern auch die ruinierte Staatsfinanzen. Die 800 köpfige Schar von Angestellten am Mantueser Hof konnteder neue Herrscher nicht mehr tragen. Und als Monteverdi beim neuen Fürsten seine Geldprobleme lösen wollte, entliess der Monarch den prominenten Angestellten, um seine Macht zu demonstrieren.


Monteverdi stand vor dem Nichts und er musste zusammen mit seinen 8 und 11 Jahre alten Söhnen nach 22 Jahre Dienst in Mantua nach Cremona zurückkehren.

Nach ein paar Monaten kam eine glückliche Fügung, in Venedig war der Kapellmeister von San Marco verstorben. Monteverdi wurde zu einem Probespielen eingeladen – und erhielt die prestigeträchtige Stelle.



Venedig


In Venedig fand Monteverdi endlich, wonach er sich gesehnt hatte: Respekt, Anerkennung und eine angemessene Bezahlung. Die integren Verwalter der Republik behandelten ihn mit der Würde, die seinem Rang entsprach.

Als Kapellmeister des Markusdoms reformierte und verbesserte Monteverdi die Anstellungsbedingungen der angestellten Musiker, dabei hatte er einen besonderen Augenmerk auf die Chöre. Die Exzellente Akustik des Markusdoms erlaubte, die Chöre mit schönen Effekten im Raum zu platzieren.



Vorboten der Barock-Oper – der „Stile Concitato“


1624 schrieb Monteverdi für den Karneval einen Meilenstein der Musikgeschichte des 17. Jahrhunderts. Und zwar vertonte er ein Gedicht Tassos aus Gerusalemme Liberata. In „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ schildert Tasso die Szene, wo der Kreuzritter Tancredi im Zweikampf einen Sarazenen tötet.


Als er den Helm des Widersachers abnimmt, erkennt er zu seinem Entsetzen seine Geliebte. Bevor sie stirbt, nimmt sie den Christlichen Glauben an.

Für die Dramatik der Erregung der Schlacht fehlte der damaligen Musik noch die Sprache. Zu diesem Zweck entwickelte Monteverdi den erregten Stil, den stile concitato, der sich schnellen Noten, Pizzicati und Tremoli bediente, um die schlagenden Hufe der Pferde, den Schlachtenlärm und die Erregung der Kämpfenden zu imitieren. Diese unbekannten Techniken erzeugten einen Effekt, der für die damaligen Zuhörer sensationell und neuartig war.


Mit dem Stile Concitato hatte Monteverdi die elegische Tonsprache der Renaissance entscheidend erweitert. Er wird dieses Werk in seinem 8. Band seiner Madrigalsammlung publizieren.



Die Katastrophen der Pest und des Kriegs


Mittlerweile hatten die Wirren des 30-jährigen Kriegs Norditalien erreicht. In Mantua tobte ein Erbfolgekrieg zwischen Frankreich und Habsburg. Dabei plünderten Habsburger Truppen Mantua und vernichteten die Musikbibliothek, dabei ging ein beträchtlicher Teil von Monteverdis handschriftlicher Musikbibliothek für immer verloren.


Die Soldaten brachten zudem die Pest nach Venedig und die Lagunenstadt verlor innert kurzer Zeit einen Drittel seiner Bevölkerung – darunter auch einer von Monteverdis Söhnen.


Wir wissen nicht wie Monteverdi diese Schicksalschläge verarbeitet hat, da aus dieser Zeit keine Briefe existieren. Monteverdi, der mittlerweile 67 Jahre alt war, erkrankte immer mehr und er trat in den Stand eines Priesters ein, – vermutlich mehr aus ökonomischen als aus spirituellen Gründen.

Als der Doge zum Dank für das Ende der Pest die prachtvolle Kirche Santa Maria della Salute errichten ließ, komponierte Monteverdi eine feierliche Messe, die er zur Einweihung aufführte.



Monteverdi erfindet die Barock-Oper


1637 wurde in Venedig das erste öffentlich Opernhaus überhaupt eröffnet. Neu war, dass nun auch ein zahlendes, bürgerliches Publikum Opern sehen konnten, was bis anhin nur in geschlossenen, höfischen Umgebungen möglich war.


Monteverdi schrieb „L´Incoronazione di Poppea“ wurde für den Karneval. Das Libretto bekam eine für die damaligen Verhältnisse ungehört frivole Handlung über die Exzesse des homosexuellen Neros und der Intrigen seiner Umgebung.


Doch Venedig war bekannt für seine Freizügigkeit. Für die Touristen der Karnevalssaison gab es sogar gedruckte Führer zu den 250 besten Kurtisanen der Stadt.


In Poppea zeigte sich Monteverdi als vollendeter Musiker und packender Dramatiker:


Monteverdi wollte mit der Musik seiner Opern die Gefühle der Menschen ausdrücken, die Musik sollte die Menschen zum Weinen und nicht zum Diskutieren bringen.



Tod in Venedig


Monteverdi war 74 Jahre alt, als er dieses Meisterwerk schuf. Noch im selben Jahr, 1643, starb er. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde er in der Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari beigesetzt.




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